Wieso MEET.?

«Ein Dating App ohne Chat? Kann das funktionieren? Und was ist mit der Sicherheit?» Solche und ähnliche Fragen hören wir sehr oft. Im Folgenden die Antworten dazu….

Wie funktioniert ein Dating App ohne Chat?

Im Zeitalter von Tinder und Co. scheint es vielleicht ein wenig komisch zu sein, dass eine Dating App keine Chat Funktion hat. Aber es hat sich gezeigt, dass es funktioniert. Mit MEET. können zwei Personen, die einen Match haben, sich interaktiv in drei einfachen Schritten verabreden. Es wird zuerst das WAS, dann das WANN und schlussendlich das WO definiert. Der Vorgang ist dabei immer der gleiche: zuerst sendet eine der Personen (first come, first serve) einen Vorschlag. Dieser Vorschlag kann nun angenommen werden, oder man kann einen Gegenvorschlag machen. So kann schrittweise das Treffen vereinbart werden.

Und was ist, wenn man sich verspätet oder das Date absagen/verschieben will?

Auch dafür ist gesorgt. Ist ein Date vereinbart, kann man es im Nachhinein verschieben, absagen oder eine Verspätung melden.

Wie kann ich sicher sein, dass die andere Person auch kommt?

Leider gibt es die absolute Sicherheit nicht, auch nicht bei der Konkurrenz. Personen, die regelmässig absagen oder gar nicht erst auftauchen, werden von uns jedoch gesperrt. Bislang wissen wir aber noch von keinem einzigen solchen Fall.

Ist es nicht unsicher, eine fremde Person zu treffen, ohne dass man vorher miteinander geschrieben hat?

Im Gegenteil, es ist sogar sicherer. Dafür gibt einen sehr guten Grund: Durch das Schreiben/Chatten erhalten wir einen sehr eingeschränkten Eindruck vom Gegenüber. Wenn man jemanden live trifft, weiss man meistens sofort, ob diese Person vertrauenswürdig ist oder nicht. Das können wir aus den verschiedenen Sinneseindrücken (Bewegung, Sprache, Verhalten usw.) schliessen, welche sich zusammen als «Bauchgefühl» manifestieren. Dies ist beim Chat nicht möglich. So kann man leider durch den Chat auch manipuliert oder irregeführt werden. Darum finden wir es viel sicherer, wenn der erste Eindruck erst beim ersten Treffen entsteht. Dieser ist in der Regel viel weniger voreingenommen und neutraler.

Gibt es noch andere Vorteile beim Verzicht auf den Chat?

Ja, den gibt es. Meisten wird durch den Chat eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn es ein lustiger/spannender/interessanter Chat ist. Oft wird dann daraus geschlossen, dass man sich mit dem Gegenüber auch bei einem Treffen wunderbar versteht. Oft ist das aber leider nicht so. Und zwar aus demselben Grund wie bei der vorherigen Frage/Antwort: Beim Chatten kann man das Gegenüber nur sehr begrenzt wahrnehmen, so ergibt sich halt auch nur ein lückenhaftes Bild. Wenn man also herausfinden will, ob man den Match/das Gegenüber mag, kommt man um ein Treffen nicht herum. In diesem Sinne ist der Chat einfach nur eine Zeitverzögerung und erzeugt sogar eine Erwartungshaltung, die dann spätestens beim Treffen überhaupt nicht hilfreich ist.

Aber was ist, wenn ich mich nicht um Mitternacht irgendwo mit einem Unbekannten/einer Unbekannten treffen möchte?

Niemand wird dazu gezwungen, seinen Match zu treffen. Zudem kann man während dem Verabredungsprozess beim WAS, WANN & WO immer einen Gegenvorschlag machen. Kann man sich nicht einigen, findet auch kein Treffen statt. Zudem empfehlen wir für das erste Treffen einem bekannten und belebten Ort auszuwählen. Weiter haben wir in der Schweiz einige Lokale/Bars/Cafes identifiziert, die sich besonders gut für ein erstes Treffen eignen. Diese sogenannten MEET.points sind in der App integriert und können beim WO direkt ausgewählt werden.

Was ist, wenn ich jemanden nochmals treffen möchte, aber leider haben wir die Telefonnummer noch nicht ausgetauscht?

Ganz einfach: via MEET. App ein neues Treffen vorschlagen.

Was ist eigentlich ein Match?

Ein Match kommt zustande, wenn zwei Personen sich gegenseitig «liken». MEET. kommt ganz ohne künstliche Matching-Algorithmen aus, d.h. wir machen kein digitales Matching (wie gut passen zwei Personen zusammen basierend auf deren Eigenschaften, Vorlieben, Hobbies, Interessen, Essgewohnheiten, Religion usw.). Es ist nämlich bewiesen, dass dies gar nicht funktioniert. Einen Matching-Vorschlag basiert lediglich auf den 3 Merkmalen Alter, Geschlecht und Distanz.